Ihr Orthopäde in Bonn

Portrait

Spezialisiert auf individuelle Konzepte für Jung und Alt! Mein Fokus richtet sich auf die Ursachen. Nachhaltigkeit ist das Ziel!

Georg Kaupe - Privatpraxis - jameda.de

Um Ihnen immer optimal helfen zu können, setze ich sowohl auf konservative Therapien, modernste Hightech-Ausstattung als auch auf alternative Therapiemethoden.

Mein Ziel ist es, Sie so schonend wie möglich zu behandeln und Ihr Gesundheitsbewusstsein durch Freude an gesunder Bewegung zu steigern!

Das versuche ich auch so früh wie möglich in meiner speziellen Kinder- und Jugendsprechstunde für Kinder ab 3 Jahren zu vermitteln.

Georg Kaupe - Privatpraxis - jameda.de

Es ist mir wichtig, Sie von der Diagnose bis zur völligen Genesung optimal zu begleiten.

Gesundheit ist Ihr höchstes Gut! Ich würde mich freuen, Ihnen helfen zu dürfen.

Rufen Sie einfach unter 0228/5052111 an um einen Termin zu vereinbaren.

Ihr Dr. Georg Kaupe


Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin

Akupunktur / Chirotherapie

Aktuelles aus meinem Orthopädie-Blog:

"Wechsel-Strom"- wichtig auch im Rückentraining

Kunstbild mit Gehirn aus Worten
Egal ob jung oder alt - ob dick oder dünn.
 
Der Einstieg in den aktiveren Bewegungs- oder Sportmodus ist jederzeit möglich.
Anfänglich ist die Motivation meistens hoch.

Ob beim Laufen, Radeln oder Fitnessstudio - schnell sind wir in der Gewöhnungsphase und alles geschieht nach einem immer wiederkehrenden Schema !
In den ersten 3 Monaten verbessert man im Schnitt  z.B. beim Lauftraining seine Kondition um 35%. Danach passiert bei gleichbleibendem Training praktisch nicht mehr viel. Jedenfalls ist eine Steigerung fast unmöglich bei gleichem Trainingspensum.

Hier liegt die Gefahr der Desillusion und Frustration - hier ist das Potential für Adaptierung bis hin zur Aufgabe unserer noch so schönen Pläne.

Schnell ist die Luft raus. Uns fehlt die Abwechslung. Dann ist es Zeit, die Runde mal andersrum zu laufen oder zu walken, den Zirkel mal an anderen Geräten durchzuführen. Der menschliche Körper braucht Trainingsreize.
 
Egal, was Sie tun - tun Sie es bewußt!
Gehen Sie auch mal "ANDERE WEGE"- das heißt:
Ergänzen sie Ihr übliches Programm mit neuen Bewegungsmodulen. Diese Abwechslung führt zu anderen neuronalen Verschaltungen (Mustern) in Ihrem Gehirn ! So erzeugen Sie ein Gegenmittel für die schnell aufkommende Langeweile!

Der Weg (ist das Ziel) zu Fuß in die Stadt wird schnell zur Trainingseinheit, wenn Schrittfrequenz und Körperspannung bewusst wahrgenommen und kontrolliert werden (Walking-Managent).
Jede Treppe könnte plötzlich vom undankbaren Hindernis zum willkommenen Trainings-Etappeabschnitt mutieren.
Jeder Bierkasten bedeutet nicht nur das lästige Schleppen der darin verpackten Kalorien. Nein, der aktive, bewußte Transport des Kastens in die Wohnung könnte auch muskulärer Stimulus mit der darin schlummernden Belohnung bedeuten.


Yoga, Qigong, Gymnastik  oder auch nur ein Spaziergang runden alles nochmal ab.
Zwei Kräfte schlummern in uns: Sympathikus und Parasympathikus. Diese wollen aktiviert werden.

Wie brauchen unsere tägliche Dosis an Bewegung und Erholung - der eine mehr, der andere weniger.

Egal was Sie tun, tun sie es bewusst und mit Phantasie  !
Gestern ist vorbei. Was morgen passiert wissen wir nicht!
Heute haben Sie es in der Hand !!

Viel Spaß dabei!

Ihr Dr. med. Georg H. Kaupe

Facharzt für Orthopädie

Bonn

 

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Faszien - Netzwerk in der Osteopathie

Paar klettert zwischen Klippen
Faszien - Lange verkannt?!
 
Die Schulmedizin hat diesem "Netzwerk" bisher wenig Beachtung geschenkt!
 
Viel wird momentan über die Faszien gesprochen.
 
Eigentlich nutzloses und lebloses Gewebe hieß es lange - gewissermaßen das Verpackungsmaterial unserer Muskeln und Gelenke.
 
In der Osteopathie und Physiotherapie wird diesem geheimnisvollen System schon lange viel Bedeutung zugemessen.
 
Faszien sind nicht nur  leblose Hüllen unserer Muskulatur. Nein, sie sind ein hochkomplexes System. Sie kommunizieren untereinander und sind enorm wichtig für unseren Bewegungsapparat.
 
Sie sind sogar  trainierbar, können Energie speichern und wieder freisetzen. Aber ebenso können sie verkümmern, verhärten und sich verkürzen.
 
Faszien kommunizieren untereinander über Millionen von kleinsten Synapsen und Nervenendigungen.

Als Nervenendigungen werden die unterschiedlichen Gebilde bezeichnet, über die Nerven mit anderen Nerven in Verbindung treten.
 
Auch die Verbindungsstücke der Nerven zu Muskelzellen werden Nervenendigungen genannt.
 
Außerdem können Nervenendigungen in der Haut liegen und dort als Tastorgane der Haut (Tastkörperchen) fungieren.

Viele Sehnenverletzungen werden falsch diagnostiziert und sind Verletzungen der Faszien oder deren degenerative Veränderungen.

Was mögen Faszien?
 
Bewegung, Bewegung, Bewegung!!! Hinzu kommen Gymnastik, Yoga, Dehnen, Stretchen, Pilates, Qi Gong etc.
 
 
Alles hängt mit Allem zusammen.
 
Deswegen ist die ganzheitliche Sichtweise und Behandlung von Schmerzsyndromen so fundamental und oft schon allein im System der Faszien begründet!
 
Eigentlich schon lange bekannt - die klassische Bindegewebsmassage hatte schon immer ihre große Bedeutung.
 
Oftmals wird aus einem alten Hut doch wieder nur ein neuer!
 
Dr.med. Georg H. Kaupe
Facharzt Orthopädie
Sportmedizin
 

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Muskeln beeinflussen unser Leben und stärken den Rücken

Paar klettert zwischen Klippen
Muskeln beeinflussen unsere Gesundheit positiv auf verschiedene Art und Weise
 

Unser Stoffwechsel und unsere Muskeln haben sich seit zehntausenden von Jahren nicht verändert. Wir sind für körperliche Hochleistung ausgelegt und nicht dafür gemacht, den ganzen Tag fast ohne Bewegung zu verbringen. 

Wir sind von der Evolution her auf Bewegung optimiert. Wir brauchen neben Ruhe auch mehrmals pro Woche kurze und hohe Muskelleistungen. 


Bewegung lindert Schmerzen, erhöht die Überlebenswahrscheinlichkeit und wirkt vorbeugend gegen viele Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Typ 2-Diabetes, Depressionen, Herz-Kreislauferkrankungen, Demenz .....
Um das zu erreichen, müssen die Patienten körperlich aktiv sein.

Bewegung verändert auch die Gene. Körperliche Aktivität bremst die natürliche Zellalterung. Bei jeder Zellteilung verkürzen sich die Telomere. Telomere sitzen wie Kappen auf den Chromosomen im Zellkern. Werden die Telomere immer kürzer, teilt sich die Zelle nicht mehr. Das Gewebe stoppt seine Erneuerung und der Alterungsprozess nimmt an Fahrt auf. Durch regelmäßige Bewegung wird die Bildung eines Enzyms (Telomerase) angeregt, das dem Längenverlust der Telomere entgegenwirkt. Sport wird so zu einem Jungbrunnen für die Zellen.

Bei Bewegung produziert die Muskulatur eine Menge heilsamer Substanzen
Nicht nur Herz und Skelettmuskeln profitieren von der Bewegung, sondern auch Gehirn und Psyche: Bewegung fördert, stabilisiert und schützt die mentale Verfassung. Das haben viele Untersuchungen der letzten Jahre ergeben. So konnten Forscher die Mechanismen dahinter immer besser aufklären:bei der Aktivierung unserer Muskulatur werden Botenstoffe( Myokine) ausgeschüttet, die regelrecht positiv den Zucker- und Fettstoffwechsel beeinflussen. Gerade im fortgeschrittenen Alter ist das tägliche, moderate Krafttraining enorm wichtig. In der Kombination mit Cardiotraining ideal.

Feinste Blutgefäße, die Hirnkapillaren, durchziehen das Nervengewebe und versorgen die dortigen Neuronen mit Nährstoffen. Volumen und Verästelung der Kapillaren wachsen mit körperlicher Aktivität, sogar neue Gefäße können entstehen – Forscher sprechen von "Angiogenese". Neben dem An- und Abschalten von Genen regt Bewegung außerdem den Aufbau neuer "Hardware" in Form von Neuronen und Nervenfortsätzen an ("Neurogenese"). Maßgeblich gesteuert wird dies durch Wachstumsstoffe wie Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF) oder Brain Derived Neurotrophic Factor (BDNF). Genau diese werden bei Muskelaktivität vermehrt produziert.

Die Neurowissenschaftlerin Dr. Wendy Suzuki revolutioniert die Art und Weise, wie wir über unser Gehirn, unsere Gesundheit und unser persönliches Glück denken. Anhand neuster Erkenntnisse der Hirnforschung verdeutlicht sie den wirkungsvollen Zusammenhang zwischen Bewegung, kognitiven Fähigkeiten und allgemeinem Wohlbefinden. Sie nimmt uns mit auf eine Reise durch das Gehirn und zeigt, wie wir die sogenannte Neuroplastizität nutzen, um unser Gehirn, unseren Körper und letztendlich unser Leben positiv zu verändern. 

Im Hippocampus "Das Tor zum Gedächtnis" stimuliert körperliche Aktivität Bildung und Wachstum neuer Hirnzellen. Bewegung wirkt direkt auf den Hippocampus. Er gehört zu den am stärksten veränderbaren Strukturen im Gehirn und besitzt so eine hohe Plastizität. Darunter versteht man die Eigenschaft einzelner Synapsen, Nervenzellen und ganzer Gehirnbereiche sich in Abhängigkeit ihrer Nutzung zu verändern. Bewegung fördert die Neubildung von Neuronen im Hippocampus und das besonders, wenn es sich um abwechslungsreiche Bewegungen handelt z.B. die Kombination aus Ausdauertraining und Krafttraining. 

Auch eine "passive" Bewegung wie z.B. in der Physiotherapie kann bei vielen Bewegungsreizen eine Wirkung im Hippocampus zeigen.

Bei älteren Menschen reduziert Bewegung das De­menzrisiko. Randomisierte kontrollierte Interven­tionsstudien zeigen, dass daraufhin die Aufmerksamkeit steigt und das Hippocampusvolumen zunimmt.
 

Dr.med. Georg H. Kaupe

Facharzt für Orthopädie

Sportmedizin

BONN

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Gesundheit

Es ist das höchste Gut, wenn man mit seiner körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit völlig zufrieden ist.
Die Voraussetzungen sind zwar individuell, Prävention kann aber jeder betreiben.

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Sport

„Cross-Shaping - Eine Alternative zum Nordic Walking“
Erfahren Sie mehr über die neue, gelenkschonende und von mir entwickelte Outdoorsportart bei www.der-niedergelassene-arzt.de

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Ernährung

Vitamin D - das unterschätzte Sonnenhormon. Ein echter Katalysator nicht nur für die Knochen.
Ich selbst nehme täglich 3000 IE, empfehle aber jedem seinen individuellen Vitamin-D-Spiegel bestimmen zu lassen!

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Genese

Eine gründliche Behandlung sollte auch die Verhaltens - und Verhältnisprävention einschließen.

Unser Konzept setzt hier umfassend an und ist somit nachhaltig.

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