Ihr Orthopäde in Bonn

Portrait

Spezialisiert auf individuelle Konzepte für Jung und Alt! Mein Fokus richtet sich auf die Ursachen. Nachhaltigkeit ist das Ziel!

Um Ihnen immer optimal helfen zu können, setze ich sowohl auf konservative Therapien, modernste Hightech-Ausstattung als auch auf alternative Therapiemethoden.

Mein Ziel ist es, Sie so schonend wie möglich zu behandeln und Ihr Gesundheitsbewusstsein durch Freude an gesunder Bewegung zu steigern!

Das versuche ich auch so früh wie möglich in meiner speziellen Kinder- und Jugendsprechstunde für Kinder ab 3 Jahren zu vermitteln.

Es ist mir wichtig, Sie von der Diagnose bis zur völligen Genesung optimal zu begleiten.

Gesundheit ist Ihr höchstes Gut! Ich würde mich freuen, Ihnen helfen zu dürfen.

Rufen Sie einfach unter 0228/5052111 an um einen Termin zu vereinbaren.

Ihr Dr. Georg Kaupe


Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin

Akupunktur / Chirotherapie

Aktuelles aus meinem Orthopädie-Blog:

Rückenschmerzen richtig einordnen

Die häufigste Diagnose in der orthopädischen Facharztpraxis ist mit Abstand der Rückenschmerz. Die Kunst ist es, ihn gleich richtig einzuordnen.
Der Rückenschmerz wird in zwei Kategorien unterschieden:

Nicht spezifische Rückenschmerzen

Hierunter fallen alle Beschwerden, die nicht einem strukturellen Korrelat, also einer direkt erkennbaren Ursache zuzuordnen sind. Das sind zum Beispiel Verspannungen oder muskuläre Dysbalancen, die sich aufgrund schlechter Haltung entwickeln konnten. Diese Form von Rückenschmerzen ist oft Folge von Übergewicht, Fußfehlstellungen oder mangelnder Bewegung. Diese betrifft ca. 80 Prozent aller Fälle.

Spezifische Rückenschmerzen

Zum Glück sind diese deutlich seltener. Das sind alle Rückenschmerzen mit einem radiologisch nachweisbarem strukturellen Korrelat. Auch fallen hierunter Erkrankungen, die sekundär Rückenschmerzen auslösen.
Auslöser für spezifische Rückenschmerzen sind z.Bsp.:

  • Zysten
  • Tumore
  • Skoliose
  • Arthrose
  • Rheuma
  • Instabilität
  • Wirbelgleiten
  • Morbus Bechterew
  • Spinalkanalstenose
  • Wachstumsstörungen
  • Bandscheibenvorfälle
  • Morbus Scheuermann
  • Bakterielle Entzündungen

Lokalisation

Meistens ist der untere Rücken (Lendenwirbelsäule) betroffen. Hier befindet sich die Hauptbelastungszone der Wirbelsäule. Große Menschen sind aufgrund der biomechanischen Situation ohne gut stützende Muskulatur mehr betroffen. Die Halswirbelsäule ist am zweit häufigsten betroffen. Zu viel schlechtes Sitzen am PC und mangelnder Bewegungsausgleich sind die Hauptursachen. Beschwerden in der Brustwirbelsäule sind seltener.

Sehr belastend

Die chronischen, nicht spezifischen Rückenschmerzen sind oft das Resultat aus jahrelanger Fehlbelastung, schlechter Haltung, Übergewicht und fehlendem Bewegungsausgleich. Aber auch depressive Verstimmungen oder Psychoemotionale Belastungen können die Ursache ausgeprägter Schmerzsyndrome sein. Die Betroffenen müssen oftmals jahrelang behandelt werden. Hilfreich ist hier ein multimodales Behandlungskonzept mit Physiotheraie, Schmerzspezialisierung und evtl. Psychotherapie.

Akuter Rückenschmerz und Behandlungsmöglichkeiten

Beide Arten von Rückenschmerzen können sehr plötzlich und ausgeprägt auftreten. Deswegen sind viele Patienten über das akute Einsetzen sehr verunsichert und sogar ängstlich. In den meisten Fällen klingen die Beschwerden  nach wenigen Tagen mit den üblichen Maßnahmen wie Schmerzmitteleinnahme, Wärmeanwendung und stützender Bandage wieder ab. Auch kann die manuelle Therapie von einem speziell ausgebildeten Arzt oder Physiotherapeuten schnelle Linderung herbeiführen. Die Wirkung der Akupunktur ist im akuten Fall nicht zu unterschätzen. Vielen Patienten kann schon allein damit gut geholfen werden. Das ist meine jahrzehntelange Erfahrung.

Trügerische Rückenschmerzen

Lesen Sie hierzu meinen Blogbeitrag "Leuchttürme - Schmerzen richtig einordnen"

Die mittlere bis untere Wirbelsäule kann auch trügerisch nur einen Rückenschmerz vortäuschen, obgleich die Ursache ganz woanders liegt. Der Herzinfarkt, das Bauchaorten- Aneurysma aber auch der Pankreastumor können nur banal, mit einem schnell falsch interpretierten Rückenschmerz, beginnen. Eine ausführliche Anamnese und gründliche Untersuchung decken aber auch das schnell auf. Ein Internist ist dann dringend hinzuzuziehen.

Rückenschmerzen als Notfall

Rückenschmerzen mit akut auftretenden Lähmungen an Armen und Beinen mit deutlicher Kraft- und Gefühlslosigkeit sollten immer schnell einem Arzt vorgestellt werden. Ein manifester Harn- oder Stuhlverhalt spricht für eine massive Einquetschung des unteren Rückenmarks. Der Patient/in gehört unverzüglich ins Krankenhaus zur direkten Intervention.

Was kann man tun?

Da ich zu vielen Themen, die für Rückenschmerzen ursächlich oder vorbeugend sind, bereits in meinem Blog geschrieben habe, finden sie unter den Links die entsprechenden Beiträge.

Das Thema Rückengesundheit ist komplex und sollte immer ganzheitlich angegangen werden.

Dr. med.Georg Kaupe

Facharzt Orthopädie

Sportmedizin

Bonn

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Orthopädie - was kann Wasser?

Viele - auch orthopädische - Beschwerden ließen sich wahrscheinlich schon nur dadurch lindern, dass die Menschen mehr Wasser trinken. Neueste Untersuchungen haben ergeben, dass durstige Menschen ein deutlich höheres Schmerzempfinden haben. Das ist auch meine langjährige Erfahrung besonders  bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen. Mehr als die Hälfte der Deutschen trinkt nicht genug! 39 % der Frauen und 27% der Männer bleiben täglich unter 1,5 Liter. Für unzählige Arztbesuche und schwerwiegende Krankheiten ist oftmals nur jahrelanger Flüssigkeitsmangel verantwortlich.
Immer noch wissen zu viele Menschen nicht, wieviel Flüssigkeit sie am Tag trinken sollten. Ein gesunder Erwachsener sollte am Tag 2,5 Liter Flüssigkeit (vorwiegend Wasser) zu sich nehmen. Gesunde Kinder zwischen vier und sieben Jahren benötigen ca. 1 Liter und bei Kindern zwischen 10 und 13 Jahren sollen es etwa 1,3 Liter sein. Bei einem gesunden Sportler kann der tägliche Bedarf auch schnell auf 1 Liter Wasser pro 20 Kilogramm Körpergewicht steigen. Diese Werte unterliegen zum Teil erheblichen Schwankungen, da körperliche Betätigung und Umgebungstemperatur den Bedarf enorm beeinflussen. Bei einem beginnenden Flüssigkeitsmangel erscheinen häufig Durst, Kopfschmerzen, Konzentrationsmangel und Hauttrockenheit. Der Urin nimmt eine dunklere Färbung an. Langfristig führt ein Flüssigkeitsmangel zur Austrocknung. Diese Dehydratation kann weitere Störungen, wie anhaltende Verstopfung und Nierenerkrankungen nach sich ziehen. Die Gicht, eine häufige und unterschätzte Erkrankung durch die vermehrte Aufnahme von Purinen, wird durch einen  Flüssigkeitsmangel besonders gefördert. Lesen sie hierzu meinen Beitrag vom 24.11.2019 "Schmerzende Kristallproduktion". Viele Studien haben belegt , dass allein durch eine ausreichende Wasseraufnahme und somit der Verdünnung des Blutes, das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall  gesenkt werden kann. Wem das alles noch nicht an Argumenten  reicht, dem hilft vielleicht die Aussicht darauf, besser küssen zu können. Auch hier fanden Wissenschaftler heraus, dass hydratisierte Lippen eine wensentlich größere Sensibilität aufweisen.  Der menschliche Körper besteht zu 70 Prozent aus Wasser. Somit hat die tägliche Flüssigkeitszufuhr einen enormen Einfluss auf die Gesundheit aller Organe. Das große Thema Übersäuerung und basische Ernährung findet hier einen weiteren Bezug. Der Körper verändert sich im Alter erheblich. Bei älteren Menschen ist die Austrocknung ( Dehydratation) ein verbreitetes Problem mit teilweise fatalen Folgen. Zum einen verlieren ältere Menschen oft das Gefühl für den eigenen Körper, zum anderen vergessen sie einfach  zu trinken.Viele  Stürze aber auch Schlaganfälle resultieren allein aus diesem Grund.

Alkohol:
Auf den durchschnittlich viel zu hohen Alkohlkonsum der Deutschen bin ich schon in einem meiner vorherigen Beiträge eingegangen. Grundsätzlich gilt: Wer Alkohol konsumiert, sollte parallel dazu auch Wasser zum schnelleren Abbau trinken.

Fruchtsäfte:

Achtung !Hier verstecken sich oftmals enorme Mengen Zucker. Auch frisch gepresste Fruchtsäfte oder Smoothis sollten wegen des hohen Fruchtzuckeranteils nur mässig konsumiert werden.

Kaffee:

Laut medizinischen Studien veträgt ein gesunder Erwachsener etwa 400 mg Koffein über den Tag verteilt problemlos. Das entspricht gut 3 Tassen Kaffee.

Fazit:
Halten Sie sich überwiegend an Wasser und gesunde Tees und Sie tun Ihrem Körper etwas Gutes!

Sie werden es bestimmt spüren !


Dr. med. Georg H. Kaupe

Facharzt für Orthopädie

Bonn

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"Fuß vom Gas"! - Rückenschmerzen langsam weglaufen?

"Jogging!" ist oft der erste Gedanke, wenn das schlechte Gewissen mal wieder hochkommt, dass man Sport treiben sollte. Einfach die Joggingschuhe an und raus, wann, wo und wie lang immer Mann/Frau möchte!

Ach, wie leicht und unbeschwert ist man früher einfach losgelaufen und fühlte sich danach blendend! Schließlich behaupten viele, das alte 40 sei die neue 50!
Zwar mögen wir uns zumindest im Kopf für wesentlich jünger halten, aber beim Laufen nach langer Abstinenz zeigt sich - wie bei jedem Sport - die biologische Wirklichkeit.

Nach vielleicht jahrelanger Trainingspause will der Körper langsam und behutsam an die Belastung herangeführt werden. Oft schmerzen danach ganz unerwartet die Gelenke und machen selbst die ambitioniertesten Vorsätze zunichte. Jedes "Zu schnell, Zu weit, Zu lange“ kann zu Schmerzen und Verletzungen führen. Wie oft kommen Patienten mit Rückenschmerzen nur aus diesem Grund in die Praxis !

Ganz anders sieht es aus, wenn man beim Laufen die Geschwindigkeit so weit reduziert, dass der Bewegungsapparat keine unangenehme Rückmeldung gibt. Geht das? Ja, es geht! Ich gebe zu: es ist erst einmal gewöhnungsbedürftig, in einer Geschwindigkeit zu traben, bei der man evtl. von einem schnellen Walker überholt werden kann. Aber genau darum geht es beim Slow Jogging (langsames Jogging)!
Nicht „Gas geben“, sondern dem eigenen Wohlbefinden entsprechend langsam vorantraben. Keine körperlichen Leistungsgrenzen überschreiten zu wollen, sondern das persönliche Wohlfühltempo zu finden.
Außerdem werden beim Slow Jogging, wie beim Hüpfen, die Füße mit dem Mittelfuß aufgesetzt, während sie beim Walken auf der Ferse landen.

Slow Jogging einerseits und Walken andererseits sind deshalb physiologisch sehr unterschiedliche Bewegungsformen. (Lesen Sie bitte hierzu auch meinen Beitrag "Gehen Sie sich gesund!".)
Knie, Hüften und Wirbelsäule werden durch das sanftere Aufsetzen weniger belastet als beim Walken. Es bietet sich deshalb gerade für Sportler fortgeschrittenen Alters an. Wer zudem mal den einen, mal den anderen Laufstil wählt, beugt Langeweile vor und sorgt für einen wirkungsvollen und sehr angenehmen sensorischen Wechsel.
Entwickelt wurde diese spezielle Laufart von dem Sportphysiologen Prof. Dr. Hiroaki Tanaka aus Japan.

Die Fußbelastung, extrem kurze Flugphase und geringen Körperschwankungen wirken - sogar bei längeren Trainingseinheiten - außerordentlich gelenkschonend.

Deutlich minimiert wird die Gefahr der oft so schädlichen Übersäuerung. Man bleibt bei korrektem Tempo immer im aeroben (sauerstoffreichen Bereich).
Im Vergleich mit schnellem Walking oder Running stellt das Slow-Jogging eine weitaus schonendere Trainingsform mit zugleich sehr effektivem Trainingseffekt dar.

Die Krönung ist: Es kann sehr viel Spaß machen und steigert schon nach kurzer Strecke das allgemeine Wohlbefinden.
Für mich - nicht wehr so weit von Sechzig - stellt Slow Jogging eine schöne Möglichkeit dar, mich fit zuhalten und dabei an die Glücksgefühle beim Laufen von früher anzuschließen.

Noch mehr Infos und viele wertvolle Tips zum Thema Slow Jogging finden Sie auf www.slowjogging.de oder der dazugehörigen Facebookseite mit Community und regem Austausch.

Viel Spaß dabei!


Dr. med. Georg H. Kaupe

Facharzt für Orthopädie

Sportmedizin

 

Bonn

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Gesundheit

Es ist das höchste Gut, wenn man mit seiner körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit völlig zufrieden ist.
Die Voraussetzungen sind zwar individuell, Prävention kann aber jeder betreiben.

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Sport

„Cross-Shaping - Eine Alternative zum Nordic Walking“
Erfahren Sie mehr über die neue, gelenkschonende und von mir entwickelte Outdoorsportart bei www.der-niedergelassene-arzt.de

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Ernährung

Vitamin D - das unterschätzte Sonnenhormon. Ein echter Katalysator nicht nur für die Knochen.
Ich selbst nehme täglich 3000 IE, empfehle aber jedem seinen individuellen Vitamin-D-Spiegel bestimmen zu lassen!

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Genese

Eine gründliche Behandlung sollte auch die Verhaltens - und Verhältnisprävention einschließen.

Unser Konzept setzt hier umfassend an und ist somit nachhaltig.

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